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Anspielen Auf den Merkzettel Kurt Weill: Die sieben Todsünden
- Zorn - (1933)
Text von Bertolt Brecht
Englisch von W. H. Auden und Chester Kallmann
Neuausgabe der Originalfassung
Besetzung: Solostimme, Vokalensemble und Orchester
Kategorien: Band Gesang Comedy & Fun Cinema Hektik Verwirrung Aggression
Beschreibung:
Wer kann je die wunderbar rauchige und unsentimentale Stimme der großen Lotte Lenya vergessen? Die Frau und kongeniale Interpretin des Komponisten Kurt Weill, die skandalöse Chanteuse aus dem Berlin der zwanziger Jahre, ist untrennbar mit den „Sieben Todsünden“ verbunden. Im letzten von Bert Brecht und Kurt Weill gemeinsam verfassten Werk, einem „Ballet chanté“ in neun Teilen, verkauft Anna, die aus einer kleinbürgerlichen Familie in Louisiana stammt, ihre Tugend und Ehre, um Geld zu machen. Dies spiegelt sich in einer Musik, die bei cool-jazzigem, schnoddrigen Gassenhauer-Sound auch weich-schmeichelnde Töne anschlägt. Kurt Weill vertonte Brechts bissige und sarkastische Kapitalismuskritik 1933 als Emigrant in Paris, wo seine bildhafte, stets eng an den Text gebundene Musik in der Choreographie von George Balanchine ein einziges Mal aufgeführt wurde. Erst nach der New Yorker Aufführung mit Lotte Lenya im Jahr 1959 wurden „Die sieben Todsünden“ ein fester Bestandteil auf den Konzertpodien und den Theaterbühnen der Welt.

CD: Herbert Kegel, Dirigent - Gisela May - Peter Schreier - Hans-Joachim Rotzsch - Günter Leib - Hermann Christian Polster - Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig, Berlin Classics 2069-2
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Inhalt:
I Prolog - II Faulheit - III Stolz - IV Zorn - V Völlerei - VI Unzucht - VII Habsucht - VIII Neid - IX Epilog
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